Hermann Hahn

 
Hermann Hahn
 

H e r m a n n   H a h n


Kurzfassung des Lebenslaufes


-Geburt 1841 in Eisenach

-I. Bürgerschule.

-im 13. und 14. Lebensjahr - Sekundarschule

-3 Lehrjahre zur Erlernung des Maurer-, Tüncher- und Steinhauerhandwerkes

-Wanderschaft ab 1. April 1859 - zunächst nach Kassel , dann nach

-Hannover, danach Seestadt Bremen, zu Fuß durch Oldenburg und           Westphalen nach Holzminden, eine Reise nach München (Mitarbeit an der Haidhäuser Pfarrkirche), dann über Traunstein, Reichenhall, Salzburg, Linz die Donau hinab, nach Wien, Reise über Prag durch die Sächsische Schweiz von Aussig (Anmerkung: Usti nad Labem), mit dem Dampfer nach Dresden, von dort zurück in die Heimat

-Beginn der Bauschule mit Wintersemester 1860/1861

-nach Beendigung der Schule Reise über Hannover-Braunschweig-Magdeburg nach Berlin und zurück nach Eisenach

-nach Ende der Bauschule: Kirchbau Sankt Paul in Schwerin/Mecklenburg sowie Lehramt in der Gewerbeschule Schwerin

-1866 - Verheiratung mit Gustchen Ebhardt in Eisenach

-Kriegsjahr 1866 – Geburt des ältesten Sohnes Franz

-Zeichnungen für die Baumeister A. Sältzer, Eisenach

-mit der Zeit mehr Aufträge für selbständige Bauleitungen

-1868 Mitarbeit an der Bataillonskaserne unter Eichel von Streiber -Wörthstraße (Anmerkung : Karl-Marx-Straße)

-Geburt der Tochter Marie - 10.03.1868

-selbstständiges Erstlingswerk war eine kleine Villa Lüdecke 1870 am Aufgang nach Herleins Grab, im Marienthal. (Diese Villa wurde später zum Wirtshaus Sophienaue erweitert.)

-1870 bis 1872 - Anfertigung Stadt - Nivellement für Eisenach

-Villa Gropping unter der Viehburg (?)

-Villa Sekerl in der Bornstraße

-Villa Schocke am Eingang Marienthal

-Wohnhaus Himmel, Georgentor

-Restaurant Schlegel mit Saal, Mühlhäuser Straße

-Erweiterung des Hotels Tannhäuser in Thal, der erste Bau stammt von A. Sälzer

-Backhaus Schieck in Farnroda

-Wohnhaus Amtsrichter Hoffmann, Thal

-Wohnhaus Herr Kästner, Mühlhäuser Straße

-Wohnhaus Herr Mauerer, Wörthstraße (Anmerkung: Karl-Marx-Straße)

-Wohnhaus von Hof, Hospitalstraße

-Wohnhaus Wendlin Walter, Wörthstraße

-Werneburgstiftung, Wörthstraße

-Anbau Hotel Kronprinz, Bahnhofstraße

-erster Teil Kaiserhof, Pläne von March (den 2. Teil baute Sohn Franz Hahn)

-Katharinenschule am Georgentor

-Charlottenschule am Pfarrberg

-Villa Döbner, Pläne aus Hannover

-Villa Wiede, für Herrn Hartwig

-Wohnhaus Hermann Hahn, Karthäuserstraße

-Wohnhaus Emilienstraße 3

-Wohnhaus Dittmar, Emilienstraße 1

-Wohnhaus Hermann Hahn, Wörthstraße 25

-Verkauf der Gipsplattenfabrik an der Heinrichstraße 1914 an Sohn Fritz

-Für Herrn von Buttlar in Wilprechtroda baute er das ganz verfallene Schloss mit seinem noch gut erhaltenen Renaissancegiebel aus.

-Schlossbau Pflugensberg bildet einen Glanzpunkt in seiner Bautätigkeit. Die Pläne gingen aus dem Atelier von L. Neber und von Kaufmann in Frankfurt am Main hervor.

-Innungsschlachthof 1891

-Schloss in Frauensee für Herrn Rolle in seinem oberen Teil, einen neuen Pferdestall, später den Schulbau

-Anbau  an der Pulvermühle, A. Sauermilch

-Hofglaser Chr. Zahn, ausgebaut und Werkstatt

-Tivoli-Ausbau (abgebrannt)

-Haus L. Läsemann

-Haus Georg Mehlig

-Synagogen-Neubau

-Kapelle von Eichel (Näher und von Kaufmann)

-Villa Schuchardt, Goethestraße

-Fabrikgebäude Gebr. Demmer

-Villa Adolf Demmer

-Villa Adolf Rufleb

-Das Projekt zur Städtischen Turnhalle stammt von Hermann Hahn (ausgeführt vom Stadtbaumeister Nagorsky).

-Villa G. Reinemann in Grabenthal

-Kaufhaus H. A. Dittmar, Vorschussverein (dann Magdeburger Privatbank)

-Kirchturm und Portal St. Georg (Markt)

-Villa Woyzeck am Hainweg

-Wohnhaus Liebetrau auf der Spiecke

-9 Stück Arbeiterhäuser – Kasseler Straße und Lohmühlenweg

-Villa Dietrich am Ramsberg

-Wohnhaus (Nebenbau) für Herrn Hauptmann Stavenhagen über dem Prinzenteich.

-Wohnhaus für Herrn Major Dollmann, Kapellenstraße

-Anbau für Herrn Denzinm - jetzt Mitterzwei - in der Kurstraße

-für Baron von Schutzbar-Milchling Leitung des Schlossbaus auf Hohenhaus nach dem Plan von Architekt Günther in Frankfurt/Main

-Schulbauten in Stregda, in Mihla, in Stedtfeld, in Ifta, in Dankmarshausen

-Nivellement und Bebauungsplan für Dankmarshausen

-Schulbau in Kittelsthal

-Fabrikgebäude in Ruhla für Herrn Erk und ein Wohnhaus für Herrn Hehs

-und noch verschiedene

-Der letzte Bau war für Herrn C. Schäfer, Wörthstraße 20

-verschiedene Läden und Reparaturbauten


-Weitere Kinder:

-Tochter Else5.2.1870

-Tochter Hedwig10.12.1872

-Sohn Fritz5.7.1873

-Sohn Paul10.7.1875

-Sohn Ernst27.41877

-Sohn Max7.3.1879

-Tochter Gertrud31.7.1880 gestorben 31.10.1902

-Sohn Bernhard7.1.1882

-Sohn Willi25.12.1884


-1891 - Silberne Hochzeit

-1. Oktober 1900 - Ehefrau Gustchen verstarb an Wassersucht (Dies ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für eine abnorme Ansammlung von Körperflüssigkeit. Ursache ist meist eine Herzinsuffizienz.)

-Schwägerin Lina übernahm die Führung des Haushaltes

-Am 10. April 1902 Vermählung mit Lina

-Sohn Franz Hahn wurde Baubesichtiger für die Ortschaften zum Kreis Eisenach

-Anfertigung von Gedichten

-Komponieren von Gesängen

-Spielen der Violine


    Eisenach, 4. April 1916 - Kurzfassung des Lebenslaufes von Hermann Hahn


 

Baumeister & Architekt

Hermann Hahn


Geboren   21. März 1841

Gestorben   09. Februar 1929